China: Schein – Geld

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong weist auf einen interessanten Artikel von Frank Stocker in der Welt am Sonntag vom 5. Februar 2012 hin, der die Hintergründer der chinesischen Geldschein erläutert.

Natürlich prangt auf chinesischen Geldscheinen Mao Tse-tung. Zumindest erscheint uns das selbstverständlich. Dennoch ist das erst eine recht neue Entwicklung. Man könnte sogar sagen: Erst als sich China entschloss, den Lehren Maos endgültig zu entsagen und sich dem Kapitalismus in seiner brutalsten Form zuzuwenden, druckte man das Antlitz des einstigen kommunistischen Staatsgründers auf die Banknoten – je schwächer die politischen Überzeugungen, desto wichtiger wird ja meist die Fassade.

Seit 1999 ist der 23 Jahre zuvor verstorbene Staatsgründer auf Chinas Geldscheinen zu sehen. Bis dahin zeigten sie rund 20 Jahre lang anonyme Vertreter der verschiedenen Ethnien, die in dem Riesenreich leben – freiwillig oder gezwungenermaßen, das sieht man den Abgebildeten nicht an. Zu Maos Lebzeiten wiederum waren die typischen stalinistischen Helden der Arbeit – Frau auf Traktor, Bauern mit Garben – auf den Banknoten zu sehen.

Diese Zeiten sind vorbei. Doch noch etwas hat sich gegenüber den ersten Scheinen der Volksrepublik verändert. Früher wurden die Wertangaben stets auch in Chinesisch, aber in lateinischen Buchstaben angegeben. So war beispielsweise “Shi Yuan” für “Zehn Yuan” darauf zu lesen. In den 50er-Jahren gab es in China starke Bestrebungen, wie so viele Traditionen auch die chinesische Schrift abzuschaffen und komplett auf das lateinische Alphabet umzusteigen. Die Banknoten waren Zeugen dieser Politik.

Heute ist dies jedoch außerhalb jeder Vorstellung, und folglich sind nun auf den Banknoten nur noch der Name der Zentralbank und das Wort “Yuan” in lateinischer Umschrift angegeben. Wobei dann aber sofort die Frage auftaucht, warum hier eigentlich “Yuan” steht und nicht “Renminbi” – heißt die Währung offiziell denn nicht so?

Ja und nein. “Bi” bedeutet Währung – so wird beispielsweise der Singapur-Dollar als “Sing Bi” bezeichnet, der Taiwan Dollar als “Tai Bi”. “Renmin” wiederum heißt “Volk”. Der Renminbi ist also die “Volkswährung”. Yuan dagegen ist die Währungseinheit, wobei das Wort nicht auf Chinas Währung beschränkt ist. Der Euro heißt auf Chinesisch beispielsweise “Ou Yuan” (Ou = Europa), der US-Dollar “Mei Yuan” (Mei = Amerika)

Ursprünglich bedeutet “yuan” dabei schlicht “runde Sache”, und dies bezog sich auf die Form der verschiedenen Münzen, die zu allen Zeiten in Gebrauch waren. Vom Wort “yuan” wiederum leiten sich übrigens auch der japanische Yen und der koreanische Won ab. Und auch der mongolische “Tögrög” bedeutet übersetzt letztlich “rund”.

Kurz: Die Währung heißt zwar Renminbi, aber die Grundeinheit wird Yuan genannt. Dieser wiederum hat jedoch gleich zwei Untereinheiten. Ein Yuan entspricht nämlich 10 Jiao und gleichzeitig auch 100 Fen. Fen-Scheine gibt es heute nicht mehr, es gibt jedoch noch alte Scheine zu 1, 2 und 5 Jiao (also 0,1 bis 0,5 Yuan), die weiterhin in Umlauf sind. Da diese jedoch mit der Auflage der Mao-Serie 1999 nicht neu gedruckt wurden, sind es stets noch Noten aus der alten Serie mit der Abbildung von Vertretern der ethnischen Gruppen.

Deren Rückseiten enthalten lediglich Muster und Dekors. Die Mao-Scheine dagegen zeigen auf den Rückseiten diverse Landschaften Chinas, beispielsweise die berühmten Karstberge bei Guilin oder auch den Pottala-Palast in Lhasa. Damit untermauert China auch mit seinen Geldscheinen den Anspruch auf das 1950 besetzte und annektierte Tibet.

Und noch ein Politikum enthalten die Yuan-Scheine. Es ist nämlich kein Zufall, dass es keine Noten mit einem Wert von mehr als 100 Yuan gibt, obwohl dies gerade mal zwölf Euro entspricht. Für viele Bauern entspricht dies jedoch nach wie vor einem Monatseinkommen. Höherwertige Scheine würden diesen vor Augen führen, was sich andere inzwischen leisten können und wie ungleich der Wohlstand inzwischen verteilt ist. Und da sei Mao vor.

China wird bis 2014 das größte Importland der Welt

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group in Hongkong stellt folgenden Artikel von Helen Wang aus Forbes zur Verfügung.

We have heard a lot about China becoming the world’s largest this and that. In 2009, when the world was in recession, China leapfrogged the U.S. to become the world’s largest auto market. In 2010, China overtook Germany as the world’s largest exporter. This year, China is likely to surpass Japan to become the world’s largest luxury goods market.

So, it shouldn’t be a surprise when The Economist predicts that China will become the world’s largest importer by 2014. Yet, many skeptics still doubt China’s potential to be a stronghold of the world economy.

Last month, I was on BBC World News to discuss the eurozone debt crisis and whether Chinese consumers can make a difference in the world economy.  My discussion partner Johathon Holslag from the Brussels Institute of Contemporary China Studies argued that Chinese consumption is still far below its production, and people should not be over optimistic about China rescuing the world economy. See the discussion video below:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=CRluQ54RAFM#t=114s

Yes, official statistics show that consumption is only 34 percent of China’s GDP (compared to 70 percent in the U.S.). While the West’s economy is imbalanced with over-spending, the Chinese economy is imbalanced with under-consumption. However, this dynamic is changing. When I travel in China, I can clearly see the consumption boom in China’s large and small cities. Retail has been growing like a wildfire in recent years.

While it is not China’s role to save the world economy, it is in China’s best interest to balance its own economy toward domestic consumption. In so doing, China serves as a counter-balance of over-spending Western economies.  China may not want to bail out Italy or Greece, but China can provide opportunities for these troubled economies to get their own house in order.

As matter of fact, China has already helped. The Chinese middle class is creating enormous opportunities for Western companies selling into China. Europe’s exports to China have been growing steadily. In the first half of 2010, Germany’s exports to China increased 55 percent. Exports from other EU countries such as France and Italy all had double-digit increase for the same period.

Many Western brands are doing extremely well in China. For example, Chinese consumers prefer to pay a premium price for furniture that is made in Italy. The UK-listed retailer Burberry has opened 60 stores in China and plans to have 100 stores in the near future. Western automakers, from Volkswagen to Bentley to General Motors, are enjoying huge success in China.

In the coming years, China’s economy may slow down a little, but will still grow at least at 7 or 8 percent. There are plenty of opportunities for Western companies to take advantage of China’s growing middle class. For companies that want to export to China, here are a few useful tips:

  • Check out your local Chamber of Commerce or Export Assistance Center and familiarize yourselves with legal and regulatory issues in China. These facilities also have a lot of resources and services that can help you develop China market entry strategies and find the right business partners.
  • Consider rebranding or repositioning your products in China. Remember, what works in your native country may not work in China. You really need to learn about Chinese culture, understand Chinese consumers, and adapt your products and services to the China market.
  • For smaller brands, e-commerce is a great way to break into the China market without significant upfront cost. China’s ecommerce has been growing at 60 percent each year in recent years. More than 100 million Chinese shopped online last year. And China’s Internet users are expected to reach 750 million in 2015.

According to Credit Suisse, China will become the largest consumer market in the world by 2020. In the past, all the predictions about China have proved to be on the conservative side. With all its problems and potential crises, China somehow has managed to astonish the world again and again.

 

Teilnahme an der führenden Luxusmesse in China vom 20. bis 22. April 2012

Die CHEURAM Consulting Group Ltd., Hongkong, wird mit einem eigenen repräsentativen Stand auf der LPS Beijing 2012 vertreten sein und bietet interessierten Anbietern von hochwertigen Immobilien und Luxus- sowie Lifestyle-Produkten die Möglichkeit, ihre Angebote und Dienstleitungen vermögenden chinesischen Interessenten persönlich in einem außergewöhnlichen Umfeld vorzustellen oder präsentieren zu lassen.

Die Vorteile dieser Gelegenheit liegen auf der Hand:

  • Durch den Gemeinschaftsstand (unter Ausschluss von konkurrierenden Angeboten) deutlich niedrigere Teilnahmekosten gegenüber einem eigenem Stand (vergleichbar mit einer Anzeige).
  •  Möglichkeit der Produktvorstellung außerhalb des Standes bei Messeveranstaltungen (Vorträge, Seminare, Abendveranstaltungen) mit Begleitung durch eigene Dolmetscher
  • Repräsentatives und attraktives europäische Messepersonal mit fließenden Chinesisch- Kenntnissen (Business Dolmetscher Zertifikate)
  • Intensive und kompetente Vorbereitung des Marketing – Materials
  • Außergewöhnlicher Zugang zu vermögenden Investoren (Unternehmern, Führungspersönlichkeiten, Eigentümern von Immobilien, Flugzeugen und Yachten), Vermittlern und Vertretern der Luxusgüterbranche in China (Messezugang nur mit Einladung); dadurch ideales persönliches Umfeld zur Kontaktaufnahme und zum Networking
  • Erstklassige Referenzen und nachweislich hohe Abschlussergebnisse bei Vorgängermessen des Veranstalters.

Im Ergebnis: Es gibt kaum einen direkteren Zugang zu vermögenden Chinesen mit der Möglichkeit, eigene Produkte und Dienstleistungen im persönlichen Gespräch vorzustellen als an unserem Stand auf der LPS Beijing 2012 – und das zu einem Preis, der konkurrenzlos günstig ist.

Nähere Einzelheiten erhalten Sie unter info@cheuram.com oder (+49-40) 32 43 33.

Die Besucher der LPS Beijing 2012 sind an folgenden Angeboten interessiert:

Luxus – Immobilien (weltweit)

  •  Eigentumswohnungen
  • Strandhäuser
  • Innerstädtische Eigentumswohnungen und Penthäuser
  • Golf- und Jachthafenimmobilien
  • Ferienresorts
  • Timesharing
  • Privatinseln
  • Burgen und Schlösser

Kapitalanlagemöglichkeiten

  •  Vermögensverwaltung
  • Private Banking
  • Steuerplanung
  • Aufenthaltsrecht (Visum und Aufenthaltserlaubnis)

Luxusgüter

  • Hochwertige Luxusgüter
  • Wertvolle Inneneinrichtung

Luxus in China weiter im Trend

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong macht auf eine sehr interessante Studie der Unternehmensberatung Bain & Company aufmerksam, deren Untertitel “China fordert Höchstgeschwindigkeit” lautet.

Der Tenor lautet: Der chinesische Markt entwickelt sich mit einer einmaligen Dynamik. Wenn deutsche und Schweizer Unternehmen den Anschluss nicht verlieren wollen, müssen sie noch einen Gang höher schalten und China zu ihrem zweiten Heimatmarkt machen.

Hier ist der Link zur Studie: BainBrief_Quansu-Strategie_2011

Shanghai ist führendes Finanzzentrum in China

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong berichtet, dass Shanghai seine Rolle als führendes Finanzzentrum in China ausgebaut hat und sich mit Tokio nunmehr die fünfte Stelle der Rangliste aller Finanzplätze auf der Welt teilt.

Peking und Shenzhen (gegenüber vom Hongkong) sind die beiden anderen chinesischen Städte, die nach einer Studie des Institute of Finance and Banking der chinesischen Akademie der Wissenschaften unter den 20 ersten Plätzen weltweit erscheinen.

Der Bericht, Chinese Financial Center Development Report (2010-2011) untersuchte die Wettbewerbsfähigkeit von  Finanzzentren im internationaler Vergleich und unter Maßgabe des jüngsten Indexes, der von London in seiner eigenen Studie im September verwendet wurde.

Danach stieg Shanghai um 35 Plätze gegenüber dem Jahre 2009, Peking um 15 und Shenzhen um 17 Plätze auf.

Shanghai, Peking und Shenzhen sind als landesweite Finanzzentren zu betrachten, während Guangzhou, Hangshou und Dalian regionale Bedeutung besitzen. Kriterien waren Fortschritte bei der Entwicklung von Finanzmarkt – Innovationen,  volkswirtschaftliche Bedeutung und die Infrastruktur.

Weltweit betrachtet, führen London und New York die Rangliste an, gefolgt von Hongkong an dritter und Singapur an vierter Stelle.

Die Entwicklung eines ist auf die langfristige Planung der Stadt zurückzuführen, die bereits seit 2009 in Finanz- und Schiffahrtsmarkt ehrgeizig ausgebaut hat.

Taxis in China

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group Limited aus Hongkong und Shanghai hat folgenden interessanten Bericht in der China Daily gefunden:

You might hear tall tales about China’s maniac cab drivers and devious scam artists. Follow Nicholas Richards through this guide for a smooth ride

本文为你讲述种种打车的传奇故事,还教给你打车时非用不可的中文。

Traveling in China, taxis are one of the first things you’ll encounter. They’re cheap, easy to find, and come in many shapes and sizes.

Big cities like Beijing and Shanghai have modern fleets with strict protocol and well-trained drivers. The Olympics and Expo 2010 have bred a new cab culture in which drivers are competing to provide the best service possible – strikingly different from just a few years earlier.

One driver in Shanghai bought dozens of MP3 players and handed them out to his fellow cab owners. He thought this was a great investment. The music, he was convinced, would soothe passengers and make the ride more enjoyable.

Beijing cabbies, meanwhile, are renowned for their friendly banter. They’ll talk to you about almost anything – maybe offering their opinions on Canadian exports or describing why they love Hawaiian ukulele music so much.

But this doesn’t mean that all cabs are pleasant. Even though these drivers are encouraged to study English, don’t count on them being able to understand you.

Always make sure you have your address written in Chinese characters, and make sure your driver knows your destination. If they seem unsure, and you’re also unsure, it is always safer to wait for the next car.

Local dialects can also pose a problem. Riding a cab to a friend’s apartment the other day, I found that the only way my driver could understand me was if I spoke with a good Beijing growl.

It is rare now, in Beijing and Shanghai especially, to have a taxi driver try to “take you for a ride” and cheat you. Most always take the most direct route.

But if the ride seems too long, and if the price is getting too high, say something. Tell them what the price should be; they will usually stop the meter at that number.

If you have any grievances, or the driver doesn’t cooperate, take down the driver’s ID number and call the complaint hotline on the passenger seat dashboard.

No matter what happens, get in the habit of taking receipts. You can use these to make complaints and – this is really important – retrieve anything you left in the taxi.

You also want to look out for what are called “black taxis” or heiche (黑车 hēchē). They sometimes approach you at the airport, outside malls and at universities. You can spot drive regular cars, usually without meters, and shout “坐车吗朋友?” (Zuò chē ma, péngyǒu? “Want a ride, my friend?”)

These are not licensed cabs, they tend to drive dangerously, are more likely to rip you off, and you won’t be covered by their insurance in case of an accident. We urge you, don’t ride with them!

Language tip

For many years in China, people would say 打的 (dǎdi) to mean “taking a taxi”. This came from Hong Kong, where the 的 is pronounced “dee” – sounding something like the “ee” sound in the English word “taxi”. Later, 的 was used to refer to taxis in the rest of China.

Cab drivers were called 的哥 (dígē), or “dee brother”, and motorbike-taxis are still called 摩的 (módi).

But be warned, 咱打的吧, or “let’s take a taxi”, the phrase you might see in a text book, is starting to go out of fashion. Lately it is becoming more and more common to use the word 出租车 (chūzūchē) or “rent-out-vehicle” when speaking about cabs.

Courtesy of The World of Chinese, www.theworldofchinese.com

 

Touristen aus China verändern die Hotelbranche

Wie Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group Ltd. aus Hongkoing berichtet, wird das rasante Wachstum von ins Ausland reisenden Chinesen, aber von auch derjeinigen, die ihre Heimat erkunden, die weltweite Reisebranche nachhaltig verändern.

Nach dem Global Trends Report 2011, der anläßlich des “World Travel Market” in London herausgegeben wurde, werden chinesische Touristen in diesem Jahr $ 57 Milliarden für Hotelübernachtungen ausgeben, bereits an dritter Stelle nach den USA und Deutschland.

Bis zum Jahr 2015 werden sie die zweite Stelle der Rangfolg erreicht haben und dank einer Wachstumsrate von 17% voraussichtlich § 67 Milliarden ausgeben.

Die in Zusammenarbeit mit Euromonitor International erstellte Studie führt aus, dass mehrere weltweit agierende Hotelketten sich bereits chinesische Partner gesucht haben, um einen “Fuß in der Tür ” zum inländischen MNarkt zu haben, während andere ihre Angebote auf den chinesischen Geschmack anpassen.

Es heißt dort, dass “Unternehmen ihre Erfahrungen im chinesíschen Markt nutzen, um sie bestmöglich auf ihre übrigen Objekte zu übertragen, die von Chinesen bevorzugt besucht werden. .

Die spanischen Hotelketten Sol Melia und NH Hotel haben sich für den partnerschaftlichen Weg entschieden; so hat sich Sol Melia mit Jin Jiang Hotels zusammengeschlossen während die chinesischen Reisegruppe HNA sich mit 20% an NH Hotels beteiligt hat, um den Spaniern den Marktzutritt in China zu ereleichtern.

“Die Bedeutung des chinesischen Marktes ist bereits seit längerem bekannt, wir erkennen jedoch erst jetzt, wie sich die Reisewünsche und -gewohnheiten sowohl innternational als auch im Inland entwickeln, mit Hotels an vordersten Front dieser Veränderungen”, so die Voirseitzende des World Travel Markets, Fiona Jeffery.

 

 

 

 

Logistikmarkt in China

Mit Dank an König & Cie. veröffentlicht die CHEURAM Consulting Group Ltd. aus Hongkong und Shnaghai nachstehenden Artikel nebst Studie von PwC:

China ist längst nicht mehr die unterentwickelte Manufaktur der Vergangenheit. China ist heute spannender denn je und legt mittlerweile einen deutlichen Fokus auf den
Ausbau des Logistiksektors.

Im August 2011 hat der chinesische Staatsrat neue Richtlinien für eine nachhaltige Entwicklung des Logistiksektors in China erlassen. Neben verstärkter Unterstützung,
erhöhten Investitionen in den Sektor und einer Umverteilung der logistischen
Ressourcen sichert der Staatsrat vor allem auch Erleichterungen der Steuerlast
von Logistikunternehmen zu.

In der anhaltenden Entwicklungsphase gilt es, die wachsenden Potenziale der
Volkswirtschaft zu erkennen, um mit diesem Markt zu wachsen. Aus diesem Grund
widmet sich die PwC-Studie Logistikmarkt in China: all-inclusive? den aktuellen Standortqualitäten Chinas.

Reiche in China möchten auswandern

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group Ltd in Hongkong hat folgenden interessenanten Bericht aus der China Daily vom 3. November 2011 zur Verfügung gestellt (sofern eine Übersetzungshilfe benötigt wird, bitte per Email melden):

About 60 percent of the rich Chinese people, each of whom has a net asset of at least 60 million yuan ($9.44 million), said they intended to migrate from China, a report has found.

About 14 percent of them have either already migrated from China or have applied for migration.

The three most favored destinations by the Chinese rich are the United States, Canada and Singapore. The US is the first choice of some 40 percent of the people interviewed, according to a white paper jointly released by Hurun Report and the Bank of China (BOC) on Saturday.

According to US Citizenship and Immigration Services (USCIS), the number of Chinese applicants for investment immigration has exceeded applications from any other country or region.

Last year, the USCIS issued 772 EB-5 visas, meant for investor immigrants, to Chinese people. They account for 41 percent of the total EB-5 visas issued by the agency.

“Among all the destinations in terms of investment immigration, the US always outstand all other options as the country does not impose any quota,” said Jiao Lingyan, a client executive of the investment immigration department of the Beijing-based GlobeImmi International Education Consultation Co.

“The minimum amount required for investment immigration to the US is $500,000. But it should be noted that this applies to investments in projects recommended by authorities in the US. People considering these projects should take into account that they may not make profits,” Jiao said.

“It is worth noting that the minimum amount for investment immigration will be raised in the coming years, because the number of rich people in China is rapidly growing,” she said.

Among the 980 people interviewed by Hurun Report and the BOC, one-third said they have assets overseas, which on an average account for 19 percent of their total assets.

While 32 percent of the interviewees said they have invested overseas with a view to immigrate, half of them said they did so mainly for the sake of their children’s education.

Zhang Yuehui, a Beijing-based immigration expert, said children’s education is also the top concern among those who want to immigrate.

“A growing number of parents in China have realized that children growing up in the examination-oriented education system in China will find it hard to compete in an increasingly globalized world,” Zhang said.

Wang Lilan, 38, a mother of two who immigrated to Australia from her home province of Fujian two years ago, was one of those parents.

“My 12-year-old elder daughter used to do her homework very late into the night. But here in Australia, she does quite a lot practical assignment, in a playful way. And she has more spare time to do the things she likes,” Wang said.

“I feel very delighted to see my children having fun while studying,” Wang said.

Chinese immigrants are also getting younger, with the largest group aged between 25 and 30, compared to the 40-45 age group in the past, Zhang said.

 

Verbraucher in China im Fokus

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group, Ltd. berichtet aus Shanghai, dass der riesige Verbrauchermarkt in China nach einer Untersuchung von PricewaterhouseCoopers die Invesitionsentscheidungen großer Unternehmen in den kommenden 3 bis 5 Jahren entscheidend beeinflussen wird.

Danach ergab sich in einer Umfrage, dass 44% der Führungskräfte im asiatisch-pazifischen Raum Asien und dort besonders China als Ziel für größere Investitionen in den kommenden drei bis fünf Jahren ausgewählt haben. Als Grund gaben sie an, dass sie von der steigenden Kaufkraft der Verbraucher in der Region überzeugt seien.

Ferner teilten 55% der befragten Vorstandsmitglieder und Unternehmer, die in China investieren wollen, mit, dass ihre Investitionen in Konsumenten – bezogene Projekte fließen werden.

Nur 11% votierten für die USA als bevorzugtes Investitionsland.

Offizielle Zahlen belegen, dass Chinas Wirtschaft im dritten Quartal um 9,1% (gegenüber 1,6% in den USA und 1,6% in der Eurozone im zweiten Quartal) gewachsen ist.

Die Umfrage wurde von Juli bis September dieses Jahres unter 320 führenden Wirtschaftsvertreten  durchgeführt.