Shanghai ist führendes Finanzzentrum in China

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong berichtet, dass Shanghai seine Rolle als führendes Finanzzentrum in China ausgebaut hat und sich mit Tokio nunmehr die fünfte Stelle der Rangliste aller Finanzplätze auf der Welt teilt.

Peking und Shenzhen (gegenüber vom Hongkong) sind die beiden anderen chinesischen Städte, die nach einer Studie des Institute of Finance and Banking der chinesischen Akademie der Wissenschaften unter den 20 ersten Plätzen weltweit erscheinen.

Der Bericht, Chinese Financial Center Development Report (2010-2011) untersuchte die Wettbewerbsfähigkeit von  Finanzzentren im internationaler Vergleich und unter Maßgabe des jüngsten Indexes, der von London in seiner eigenen Studie im September verwendet wurde.

Danach stieg Shanghai um 35 Plätze gegenüber dem Jahre 2009, Peking um 15 und Shenzhen um 17 Plätze auf.

Shanghai, Peking und Shenzhen sind als landesweite Finanzzentren zu betrachten, während Guangzhou, Hangshou und Dalian regionale Bedeutung besitzen. Kriterien waren Fortschritte bei der Entwicklung von Finanzmarkt – Innovationen,  volkswirtschaftliche Bedeutung und die Infrastruktur.

Weltweit betrachtet, führen London und New York die Rangliste an, gefolgt von Hongkong an dritter und Singapur an vierter Stelle.

Die Entwicklung eines ist auf die langfristige Planung der Stadt zurückzuführen, die bereits seit 2009 in Finanz- und Schiffahrtsmarkt ehrgeizig ausgebaut hat.

Touristen aus China verändern die Hotelbranche

Wie Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group Ltd. aus Hongkoing berichtet, wird das rasante Wachstum von ins Ausland reisenden Chinesen, aber von auch derjeinigen, die ihre Heimat erkunden, die weltweite Reisebranche nachhaltig verändern.

Nach dem Global Trends Report 2011, der anläßlich des “World Travel Market” in London herausgegeben wurde, werden chinesische Touristen in diesem Jahr $ 57 Milliarden für Hotelübernachtungen ausgeben, bereits an dritter Stelle nach den USA und Deutschland.

Bis zum Jahr 2015 werden sie die zweite Stelle der Rangfolg erreicht haben und dank einer Wachstumsrate von 17% voraussichtlich § 67 Milliarden ausgeben.

Die in Zusammenarbeit mit Euromonitor International erstellte Studie führt aus, dass mehrere weltweit agierende Hotelketten sich bereits chinesische Partner gesucht haben, um einen “Fuß in der Tür ” zum inländischen MNarkt zu haben, während andere ihre Angebote auf den chinesischen Geschmack anpassen.

Es heißt dort, dass “Unternehmen ihre Erfahrungen im chinesíschen Markt nutzen, um sie bestmöglich auf ihre übrigen Objekte zu übertragen, die von Chinesen bevorzugt besucht werden. .

Die spanischen Hotelketten Sol Melia und NH Hotel haben sich für den partnerschaftlichen Weg entschieden; so hat sich Sol Melia mit Jin Jiang Hotels zusammengeschlossen während die chinesischen Reisegruppe HNA sich mit 20% an NH Hotels beteiligt hat, um den Spaniern den Marktzutritt in China zu ereleichtern.

“Die Bedeutung des chinesischen Marktes ist bereits seit längerem bekannt, wir erkennen jedoch erst jetzt, wie sich die Reisewünsche und -gewohnheiten sowohl innternational als auch im Inland entwickeln, mit Hotels an vordersten Front dieser Veränderungen”, so die Voirseitzende des World Travel Markets, Fiona Jeffery.