Luxusmesse in China in Shanghai im September 2012

Die CHEURAM Consulting Group aus Hongkong und Beijing gibt bekannt, dass vom 14. bis 16. September 2012 in Shanghai die führende Messe für hochwertige, auch ausländische, Immobilien in China stafinden wird, die China International Luxury Property & Home Decor Show.

Neben Immobilien werden auch Luxusgüter aller Art und damit zusammenhängende Dienstleistungen aus- und vorgestellt, die sich an die wohlhabenden Besucher richten und damit eine wertvolle Ergänzung zum übrigen Angebot darstellen.

Die CHEURAM Group wird mit einem eigenen Stand vertreten sein; sie bietet deutschsprachigen Unternehmen die Möglichkeit an, sich in Form eines Gemeinschaftstandes daran zu beteiligen. Damit sparen sparen sie Kosten und kommen in den Genuß der vorhandenen Infrastruktur, einschließlich der Betreuung durch eine renommierte chinesischen Rechtsanwältin.

Anfragen zu den Konditionen, Preisen und zum Vorgehen sind an info@cheuram.com zu richten.

Luxusmarken auf dem Weg nach China mit Events und modifizierten Kollektionen

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong weist auf folgenden lesenswerten Artikel in der Welt vom 26. Mai 2012 hin:

Jubel brandet auf, als ein Gentleman im bordeauxfarbenen Samtsmoking am Ende der Show von Hugo Boss über den Laufsteg geht. Die 1500 Gäste im Pekinger National Agricultural Exhibition Center sind aus dem Häuschen. Jemand aus der ersten Reihe steht auf, verbeugt sich und stimmt “Happy Birthday” an. Während die meisten ihr Fotohandy in die Hand nehmen und entzückt sind, fragen sich die anderen, aus der restlichen Welt angereisten Besucher: “Wer ist das bloß?”

Chow-Yun Fat heißt das Geburtstagskind. Er feierte seinen 57. Geburtstag. Mehr noch: Chow-Yun Fat ist quasi der Brad Pitt Chinas und das Gesicht von Hugo Boss in Asien. Er war der Stargast (nun gut: Tilda Swinton war auch da!) des großen Events der Metzinger in Peking, bei dem die Herbst-Winter-Kollektion von Boss Black und ausgewählte Stücke der Signature-Linie vorgestellt wurden.

Doch der elegante Herr mit dem sympathischen Lächeln war auch etwas anderes: Ein Beispiel dafür, wie in China noch immer zwei Welten aufeinandertreffen. Zwar ist Hugo Boss bereits seit 30 Jahren in China aktiv und erfreut sich bei der wohlhabenden Gesellschaft eines guten Images. Dennoch wissen die Deutschen, dass man den Chinesen immer wieder etwas bieten muss, um mithalten zu können. Schließlich ist Asien – und vor allem China – ein wachsender Markt für europäische Designermode. Keine Frage: China mag die Mode made in Germany.

Dennoch ist es nicht so, dass die Globalisierung weltweit für den gleichen Geschmack sorgt. Auch Hugo Boss hat die gezeigte Kollektion an diesem Abend auf die Wünsche und Erwartungen der chinesischen Kundschaft abgestimmt. Die männlichen Models führten klassische, aber sehr modern geschnittene Anzüge vor. Die Frauen überzeugten vor allem durch einen sehr glamourösen Appeal. Bleistiftröcke gehörten zum Repertoire genauso wie elegante Abendkleider in Pflaumentönen.

Diese Form der Feinjustierung für den asiatischen Markt ist in der Branche üblich. Die Zeiten sind schließlich schwierig. Kundenbedürfnisse werden daher sehr ernst genommen. Vor allem dort, wo noch gekauft wird, als gebe es kein Morgen. Die Beschreibung “It’s so Dubai!” für Bling-Bling-Mode kann daher mittlerweile guten Gewissens auf China umgemünzt werden.

Bereits im vergangenen Jahr ließ beispielsweise Miuccia Prada eine komplette Laufstegkollektion in anderen Stoffen nähen und führte diese wenige Wochen nach der Premiere in Mailand noch einmal in China vor. Der Grund: Prada hatte ursprünglich alle Looks aus schwerer Baumwolle herstellen lassen. Das Material gilt bei den Wohlhabenden im Reich der Mitte allerdings als “billig”. Also änderte Miuccia Prada ihre Einstellung zu “Einfachheit ist der neue Chic” und redesignte ihre legendäre Kollektion mit Blockstreifenstyles und Josephine-Baker-Bananen-Röcken aus Seide und bestickte sie mit einer Fülle von Kristallen. Auch in diesem Jahr planen die Italiener, die ihren Börsengang in Hongkong vollzogen, weitere Veranstaltungen vor Ort.

Und für die gilt unisono eigentlich nur eins: “Klotzen statt Kleckern”. Vor vier Jahren feierte bereits Salvatore Ferragamo sein 80. Firmenjubiläum nicht in der Heimat, sondern in Shanghai. Begründung: Der Firmengründer habe eine enge Beziehung zu China gepflegt.

Gleich zwei Events werden dagegen in den nächsten Wochen für ein noch nie dagewesenes Spektakel sorgen. Anlässlich einer Shop-Eröffnung, hierzulande bestenfalls mit einem Gläschen Champagner und Tomate-Mozzarella-Spießchen abgehandelt, baut Montblanc in Peking das Casino von Monte Carlo nach. Denn dort wurde im vergangenen Jahr die “Gracia-Patricia-Kollektion” einem ausgewählten Publikum vorgestellt. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass der vierstöckige “Sanlitun Concept Store” gleichzeitig die größte Montblanc-Boutique der Welt sein wird. Alleine in China unterhält das Unternehmen 93 Filialen. Mitte Juli sorgt dann Louis Vuitton für einen großen Bahnhof in Shanghai. Zur Eröffnung eines Maisons, wie die Marke ihre größten Flagship-Stores nennt, zeigt Marc Jacobs seine Herbst-Winter-Kollektion vor Ort. Das Spektakuläre: Für die Show in Paris wurde ein Zug gebaut und Gleise auf den Laufsteg verlegt. Und da Marc Jacobs seine treuen Kundinnen in Asien nicht enttäuschen will, wird selbstverständlich auch die Lokomotive samt Waggon nach Shanghai verschifft.

Fast schon schlicht, dafür aber markentreu, kam da der Event daher, der ebenfalls in der vergangenen Woche stattfand. Bottega Veneta eröffnete in Shanghai ebenfalls einen neuen Store, den vierten in der Stadt. In der Yifeng Galleria werden neben der gesamten Kollektion der Marke im zweiten Stock die Werke von jungen chinesischen Künstlern ausgestellt. Zum Opening reiste nicht nur Kreativdirektor Tomas Maier an. Er brachte auch die Handwerker aus dem Firmenatelier mit. Sie zeigten den Gästen, wie die berühmten Flechttaschen von Hand hergestellt werden.

Diese Beispiele sind allesamt ein Statement des Luxus. Aber gleichzeitig ebenfalls eine Art Bestandsgarantie. Eine Investition in die Zukunft. Denn auch die Chinesen holen im High-End-Sektor auf und drehen den Spieß langsam um. Der Uniformhersteller China Garment beispielsweise lässt ab sofort Bekleidung für sein neues Label SheJi-Sorgere beim Herrenausstatter Caruso produzieren. Dessen Inhaber ist Umberto Angeloni, ehemaliger Boss des italienischen Edelschneiders Brioni.

Noch aber boomt für Europäer der chinesische Markt. So vergeht kaum ein Monat, in dem nicht ein Luxusunternehmen einen Shop eröffnet und dafür eine Party feiert, als hätte man 100. Firmenjubiläum. Nicht umsonst ist die tägliche Flugverbindung Frankfurt-Peking im Airbus A380 angeblich eine der lukrativsten Strecken der Lufthansa. Doch auch das wird sich irgendwann ändern. Schon wird Südamerika als Kontinent mit großer Lust auf Teures gehandelt. Es bleibt also nur eine Frage der Zeit, bis Spitzendesigner, Models, Outfits, Laufsteg-Bauteile und Fingerfood-Spezialitäten bald in eine ganz andere Richtung düsen. Und sich Europäer die Namen ganz anderer ortsansässiger Topstars merken müssen …

Shanghai ist führendes Finanzzentrum in China

Henning Schwarzkopf von der CHEURAM Consulting Group aus Hongkong berichtet, dass Shanghai seine Rolle als führendes Finanzzentrum in China ausgebaut hat und sich mit Tokio nunmehr die fünfte Stelle der Rangliste aller Finanzplätze auf der Welt teilt.

Peking und Shenzhen (gegenüber vom Hongkong) sind die beiden anderen chinesischen Städte, die nach einer Studie des Institute of Finance and Banking der chinesischen Akademie der Wissenschaften unter den 20 ersten Plätzen weltweit erscheinen.

Der Bericht, Chinese Financial Center Development Report (2010-2011) untersuchte die Wettbewerbsfähigkeit von  Finanzzentren im internationaler Vergleich und unter Maßgabe des jüngsten Indexes, der von London in seiner eigenen Studie im September verwendet wurde.

Danach stieg Shanghai um 35 Plätze gegenüber dem Jahre 2009, Peking um 15 und Shenzhen um 17 Plätze auf.

Shanghai, Peking und Shenzhen sind als landesweite Finanzzentren zu betrachten, während Guangzhou, Hangshou und Dalian regionale Bedeutung besitzen. Kriterien waren Fortschritte bei der Entwicklung von Finanzmarkt – Innovationen,  volkswirtschaftliche Bedeutung und die Infrastruktur.

Weltweit betrachtet, führen London und New York die Rangliste an, gefolgt von Hongkong an dritter und Singapur an vierter Stelle.

Die Entwicklung eines ist auf die langfristige Planung der Stadt zurückzuführen, die bereits seit 2009 in Finanz- und Schiffahrtsmarkt ehrgeizig ausgebaut hat.

Logistikmarkt in China

Mit Dank an König & Cie. veröffentlicht die CHEURAM Consulting Group Ltd. aus Hongkong und Shnaghai nachstehenden Artikel nebst Studie von PwC:

China ist längst nicht mehr die unterentwickelte Manufaktur der Vergangenheit. China ist heute spannender denn je und legt mittlerweile einen deutlichen Fokus auf den
Ausbau des Logistiksektors.

Im August 2011 hat der chinesische Staatsrat neue Richtlinien für eine nachhaltige Entwicklung des Logistiksektors in China erlassen. Neben verstärkter Unterstützung,
erhöhten Investitionen in den Sektor und einer Umverteilung der logistischen
Ressourcen sichert der Staatsrat vor allem auch Erleichterungen der Steuerlast
von Logistikunternehmen zu.

In der anhaltenden Entwicklungsphase gilt es, die wachsenden Potenziale der
Volkswirtschaft zu erkennen, um mit diesem Markt zu wachsen. Aus diesem Grund
widmet sich die PwC-Studie Logistikmarkt in China: all-inclusive? den aktuellen Standortqualitäten Chinas.

Einzelhandelsumsätze in Shanghai steigen um 12%

Henning Schwarzkopf der CHEUAM Consulting Group Ltd. berichtet aus Shanghai, dass das dortige Statistische  Landesamt (Shanghai Municipal Statistics Bureau) in seinen jüngsten Berechnungen einen Anstieg der Einzelhandelsumsätze um 12% (auf Jahresbasis) auf 676 Milliarden yuan (EUR 76,9 Millarden) für dieses Jahr vorausgesagt hat.

Es führt aus, dass die Umsätze sich im dritten Quartal dieses Jahres kontinuierlich erhöht haben.

Shanghai – Neue Möglichkeiten im Dienstleistungssektor

Wie Henning Schwarzkopf berichtet, wurde Shanghai als “Pilot” – Stadt bei der Entwicklung einer modernen Dienstleistungsbranche in China ausgewählt.

Das Wirtschaftsministerium wird dafür einen noch nicht festgelegten Investionsbetrag bereitstellen, um insbesondere den Finanzsektor, die Schiffahrt, Handel und Forschung in der Stadt zu fördern.

Dabei werden ausgewählte Projekte finanziell unterstützt, vor allem im Stadtteil Pudong, im Hongqiao Business Park  und entlang des Huangpu Flusses.

Das dürfte auch für ausländische, speziell deutsche Unternehmen interessant sein.

Firmengründungen, Teil 1

Eine Einführung zu WOFE, RO, JV und anderen Rechtsformen in China

Die in Hongkong ansässige Beratungsgesellschaft CHEURAM Consulting Group mit Büros in Hamburg und Shanghai ist auf die Beratung bei unternehmerischen Aktivitäten in China spezialisiert.

Sie empfiehlt ihren ausländischen Klienten 5 Möglichkeiten Formen einer Präsenz :

1. das WOFE, 2. die Repräsentanz, 3.das Joint Venture, 4. das PE und 5. die Hongkong Gesellschaft.

Sie unterscheiden sich deutlich von einander:

1. Das Wholly Owned Foreign Enterprise  (WOFE) ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, deren gesamte Anteile sich im Eigentum  ausländischer Investoren befinden. Es setzt ein bestimmtes Grundkapital voraus, die Haftung ist auf das Eigenkapital beschränkt.

Es darf in China eigenständig agieren, ist selbständiges Steuersubjekt und kann die Gewinne an die Gesellschafter im Ausland  ausschütten.

2. Die Repräsentanz (oder Repräsentanzbüro bzw, representative office - RO) ist eine Verbindungsstelle zum heimatlichen  Unternehmen. Ein Mindestkapital wird nicht verlangt. Dafür ist es aber auf die reine Vertretung beschränkt und darf keine eigenen Umsätze erwirtschaften. Deshalb eignet es sich für die Vorstellung von Produkten und Dienstleistungen, zur Qualitätskontrolle, zur Marktforschung über Absatzmöglichkeiten und zur Kontaktpflege mit chinesischen Geschäftspartnern.

3. Das Joint Venture (JV) ist eine gemeinsame Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die von dem chinesischen und dem ausländischen Unternehmen errichtet wird. Sie legen die jeweiligen Anteilsquoten fest und bestimmen danach die Verteilung der Stimmrechte, der Kosten und Gewinne. Das Joint Venture wird in Branchen verwendet, in denen Ausländer einer Beschränkung unterliegen, wie z.B. in der Erziehung, Unterhaltung, Bergbau, Gesundheitswesen u.ä.

4. Ein Partnership Enterprise (PE) ist eine neue Gesellschaftsform (seit dem 1. März 2010), die von 2 oder mehr ausländischen Unternehmen oder Personen oder von ausländischen und chinesischen Partnern gegründet werden kann. Da es sich um eine neuartige Gesellschaftsform handelt, haben die örtlichen Behörden noch wenig Erfahrung mit Ihnen, do dass das Eintragungs- und Genehmigungsprozedere langwierig sein kann.

5. Die Hongkong Gesellschaft ist eine beliebte und häufig genutzte Gesellschaftsform bei Geschäftsvorhaben in der Volksrepublik China. Sie sie selbst darf dort nicht agieren, sie wird aber als Gesellschafterin der WOFE oder als Grundlage der RO genutzt, insbesondere weil die Repräsentanz verlangt, dass das vertretene ausländische Unternehmen mindestens 2 Jahre alt sein muß.